Streitereien wegen Raumeinmessungen ?
Is' ja wie im HF !
Akustisch schwierige Räume müssen eigentlich immer eingemessen werden um optimale Resultate zu liefern.
Bei jeder akustischen Darbietung mit etwas höherem Anspruch, wird stets eingemessen.
Allerdings mit sehr hochwertigen Systemen, da Raumeinmessung in der Tat eine nicht ganz so leichte Sache ist.
Das Miking kann hier alles zerstören. Steht das Mikro nur 50cm vom Hörplatz entfernt, was auch für die Höhe gilt (sic!), fällt das Ergebnis gleich anders aus.
Bei von mir oben genanntem DG-28 von Accuphase und bei Vorführungen von Trinnov, waren die Ergebnisse überzeugend.
Allerdings kamen hier Systeme zum Einsatz, bei denen mit sehr hohen Kosten, um die 7.000 - 10.000 €, zu rechnen war.
Professionelle Meßmikros, beispielsweise von Brüel & Kjær, können allein schon tausende kosten.
Daß eine wirklich gute Einmessung eben nicht von AV-Receivern zu bewerkstelligen ist und echte Profis erfordert, steht außer Frage !
Eben so aber, daß sie auch etwas bringt !
Jeder echte Profi aber, wird selbstverständlich zuerst versuchen, mittels raumakustischer Gestaltungselemente eine Verbesserung zu erzielen.
Erst dann kommt Filtertechnik zum Einsatz.
Zum DIY-Probieren aber reicht auch ein preiswertes Meßmikro und eine günstige Software.
Nur darf man dann keine professionellen Ergebnisse erwarten.
