19.12.2013, 23:17
Erstmal herzlich willkommen hier
Und Danke für deine ausführlichen Erklärungen. Die ziehe ich mir morgen nochmal in Ruhe rein. 


(19.12.2013, 23:09)Oldmoos schrieb: [ -> ]Nun hat Windows schon seit langem standardmäßig eine Firewall eingebaut und aktiv. Diese Firewall reicht für den Hausgebrauch und darüber hinaus völlig aus, mehr braucht kein Mensch.
(19.12.2013, 23:09)Oldmoos schrieb: [ -> ]Auf allen Routern ist auch standardmäßig eine Firewall installiert. Diese Router sind standardmäßig so programmiert, dass sie alle nicht eigens initiierten Netzanfragen aus dem Internet stillschweigend verwerfen. Das bedeutet nichts anderes, als dass diese Angriffe es nicht über den Router hinaus ins hauseigene Netz schaffen.
(19.12.2013, 23:09)Oldmoos schrieb: [ -> ]Nun leistet eine Firewall aber immer zweierlei, man kann damit den eingehenden Traffic regulieren, aber auch den ausgehenden Traffic Das ist nun das, was Axel hier macht und er fühlt sich dabei dann vermeintlich sicherer, weil er vermeintlich recht genau zu wissen meint, was sein Rechner dann mit dem Internet kommuniziert.
Nur: das ist ein Trugschluss. Er weiß es eben absolut nicht, was sein Rechner treibt, denn er kann es gar nicht wissen.
Und wieso nicht? Nun, damit das Internet funktioniert, muss eine Firewall gewisse Dienste nach außen hin standardmäßig erlauben, sonst macht es eben einfach keinen Spaß.
Typische Vertreter ist dabei beispielsweise HTTP (TCP Port 80) oder DNS-Anfragen (UDP Port 53). Jede gute Firewall lässt interne Anfragen dieser Art nach außen normalerweise ungehindert durch. Nun kann ich beispielsweise per DNS-Anfrage normale Daten transportieren oder andere Sachen treiben (https://code.google.com/p/udptunnel/).
(20.12.2013, 02:15)Löwe von Juda schrieb: [ -> ]Legt dich doch bitte ein mal wirklich fest, und sage mir/uns was "Sache" ist.
(20.12.2013, 01:41)Accu_Lover schrieb: [ -> ](19.12.2013, 23:09)Oldmoos schrieb: [ -> ]Nun hat Windows schon seit langem standardmäßig eine Firewall eingebaut und aktiv. Diese Firewall reicht für den Hausgebrauch und darüber hinaus völlig aus, mehr braucht kein Mensch.
Diese FW dient aber dazu, von außen kommende Zugriffsversuche auf's System zu verhinden. Um Zugriffe auf's INet zu verhindern ist sie nicht wirklich gemacht.
Zitat:Viele Programme aber versuchen heute nach Hause zu telefonieren, sei es um Informationen an unbekannte Server zu übermitteln, sei es um unbekannte Komponenten und Updates die man oft nicht braucht, herunterzuladen.
Die Überprüfung auf Updates, die Kontrolle von Lizenzen und die Übermittelung dem User unbekannter Systemdaten usw. ist Standard bei immer mehr Programmen.
Ist daß wirklich nur zum Nutzen der User ?
Ich denke nicht !
Zitat:Nun, bei mir ist Fritz! Protect schon des öfteren abgeschmiert und, als ich meine Personal-FW nicht aktiv hatte, hatten mehrere Programme sofort Zugriff auf's INet, mit für mich negativen Konsequenzen.
Zitat:Auf die Router Firewall kann ICH mich nicht verlassen, zumal verschiedene Zugriffe von meinem Rechner auch bei laufender Router-FW aus nicht blockiert wurden und ich explizit verschiedenen Prozessen den Zugriff verwehren mußte, d.h., es mußten diese Prozesse in der P-FW überhaupt erst mal eingetragen werden.
Zitat:Das ist zwar korrekt, dennoch aber informiert eine Personal-FW den User sehr wohl darüber, ob diverse Prozesse und Dienste online gehen wollen.
Dieses Wissen ist mir nicht gleichgültig.
Zitat:Im Übrigen habe ich mit ZA den Zugriff fast aller installierter Programme auf das Internet bis dato erfolgreich verhindern können.
Zitat:Selbst FALLS Windows-FW und Router-FW ausreichend sein SOLLTEN, bietet eine zusätzliche Personal-FW, so sie denn einigermassen richtig konfiguriert ist, definitiv zusätzlichen Schutz, ähnlich einer dritten Haustür, auch dann, wenn Haustür 1 & 2 vermeintlich einbruchfest sind.
Zitat:Daß man mit entsprechenden Kenntnissen jede FW aushebeln und sich Systemzugang verschaffen kann stimmt natürlich, ebenso aber, daß eine Personal-FW sehr wohl erhöhten Schutz bietet, denn nicht jedes mit ihr blockbare Programm bedient sich ausgefuchsterer Methoden wie der Kommunikation über unumgehbare Ports oder essentieller Prozesse wie Windows host process (Rundll32).
Zitat:Absoluten Schutz gibt es niemals und jeder muß für sich entscheiden, welche Komforteinschränkungen er für zusätzlichen Schutz, wie ER ihn benötigt, bereit ist, zu akzeptieren.
Ich habe über die Jahre hinweg erfolgreich die Phone-Home-Funktion diverser Programme verhindert, was den Nutzen einer P-FW für MICH absolut bestätigt !
Zitat:Geht man aber davon aus, daß ...
a.) bereits installierte Programme grundsätzlich die Erlaubnis haben nach hause zu telefonieren
oder
b.) diese sowieso nicht daran gehindert werden können dies zu tun, da sie stets nur die ausgefuchsteste Art wählen, Sicherungsmechanismen zu penetrieren
... dann braucht man in der Tat keine P-FW mehr.
(20.12.2013, 10:41)Oldmoos schrieb: [ -> ][...]Schau dir dazu mal bitte diesen Screenshot der Windows Firewall unter Win 7 an, den ich gerade im erweiterten Modus gemacht habe:
Man kann unter Windows 7 in der bordeigenen Firewall mühelos, so man es denn will, ausgehenden Traffic kontrollieren und blockieren. Sie beherrscht ebenso Stateful Packet Inspection.
Zitat:
Nur wenn ein Programm wirklich unbedingt nach Hause telefonieren will, dann gibt es genügend Mittel und Wege diesen Vorgang effektiv zu verschleiern, so dass es schon schwer wird ihn zu entdecken und noch schwerer - wenn denn überhaupt möglich - mit einer einfachen Firewall zu unterbinden.
Zitat:Wenn ein Programm wirklich mit allen Mitteln eine Verbindung ins Internet aufbauen will, dann wird es das auch schaffen
Zitat:Wenn man wirklich für den Hausgebrauch eine Firewall haben will, die einigermaßen sicher ist und sich auf Routerfirewalls nicht verlassen mag, dann sollte man sich ein Raspberry Pi zulegen, darauf zu dem Zweck ein Linux seiner Wahl installieren wie OpenWRT und fertig. Der Spaß kostet dabei weniger als 40 Euro, das Ding verbraucht konstant 4 Watt und ist sehr leistungsfähig.
Zitat:Die Windows-Firewall kann im Grunde alles, was Zone Alarm auch kann.
Zitat:Solange du nicht ständig einen Netzwerksniffer mit laufen lässt, weißt du es gar nicht, was möglicherweise an deiner Firewall alles vorbei läuft. Und das kann schon recht viel sein.
(20.12.2013, 18:49)Accu_Lover schrieb: [ -> ]Ich fasse noch mal zusammen :
1. Kein Normaluser benötigt eine P-FW [womit das Problem für euch alle dann ja eigentlich schon gelöst ist]
Zitat:2. Absolut dicht ist nichts.
Zitat:3. Eine FW alleine ist kein ausreichender Schutz.
Zitat:4. Gezielten Angriffen kann man nur mit erhöhtem (Hardware-Schutz z.B. mit vorgeschaltetem Rechner als Gateway) Schutz trotzen.
Zitat:Die Relevanz von Punkt 1. ergibt sich aus der individuellen Nutzung des Rechners.
Paranoide Elemente wie ich, werden weiter eine P-FW verwenden, da für ihre Zwecke selbige durchaus einen relevanten Mehrwert darstellt.
... auch wenn sich dies dem Leser aufgrund seiner Nutzung nicht erschließen mag.
Zitat:Daß man der Windows-FW nicht trauen kann, ergibt sich übrigens aus ihrer Herkunft !
(20.12.2013, 19:48)Lucki49 schrieb: [ -> ]Als Stink-Normalo-Surver mit einigermaßen guten PC-Kenntnissen brauche ich für den Schutz meiner Daten und Hardware ein Programm, dass folgendes kann:
- besten Schutz vor dem ganzen Getier (Trojaner, Würmer, Malware usw.)
Zitat:- sicherer Passwort-Manager
Zitat:- Virtuelle Tastatur, die nicht von außen gelesen werden kann
Zitat:- absolut sicheres Online-Banking
Zitat:- Sicherer Schutz bei Online-Einkäufen
Zitat:Das habe ich, glaube ich, mit Kaspersky Pure gefunden. Die 60 € für 3 PC jährlich sind es mir wert.
Zitat:
Alle Programme, die nach Hause telefonieren und die Einstellung es zulassen, fragen nach, ob sie dürfen. Automatische Updates habe ich alle ausgeschlossen. Außerdem gibt es Software, die gefährliche Nach-Hause-Telefonierer meldet und mit einem Klick entfernt.
(20.12.2013, 21:12)Oldmoos schrieb: [ -> ]Ein bedeutungsloser Allgemeinplatz. Ja, und Zone Alarm wird hergestellt von der Firma Check Point in den USA mit Niederlassung in Israel.
Wer garantiert dir, dass diese Software keine Hintertüren hat? Wer garantiert dir, dass die NSA sie nicht benutzt, dich abzuhören? Wieso hast du in das Produkt der US-Firma Zone Alarm ein Vertrauen, das du ins Produkt der US-Firma Microsoft nicht hast?
(20.12.2013, 21:42)Accu_Lover schrieb: [ -> ]Ich habe zu keiner Firma volles Vertrauen, zu M$ aber besonders wenig.
Zitat:Die zukünftig mögliche Hardwareimplementation von Backdoors in CPU und GPU, ebenso wie in Chipsets, läßt geradezu Horrorvorstellungen aufkommen.
Und bis dato ist die Welt abhängig von US-Technologie.
Etwas was auch dir als Profi eigentlich arge Kopfschmerzen bereiten sollte.
(20.12.2013, 22:05)Oldmoos schrieb: [ -> ]Du vertraust aber den Aussagen der Firewallsoftware Zonealarm dahingehend, dass sie genau das leistet, was du von ihr verlangst und nichts anderes machst oder dich belügt.
Es ist eben Vertrauen - dir 100% sicher sein kannst du dir bei Zonealarm auch nicht wirklich sein.
(20.12.2013, 22:10)Accu_Lover schrieb: [ -> ]Dem widerspreche ich auch gar nicht.
Bei mir aber hat sich ZA definitiv ausgezahlt !
Bei allen anderen Firmen ist man sich letztendlich ebenso unsicher.