Bi-wiring
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wasusi
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#1
23.10.2009, 17:35

Hallo,

vor einpaar Wochen habe ich mir eine B&W 804S zugelegt. Dieser LS bietet die Möglichkeit des Bi-wiring.

Jetzt stellt sich für mich die Frage, was bringt das und wenn es besser als Single-wiring sein sollte, lohnt es sich wirklich in neue Kabel zu investieren.

Bei neuen LS-Kabeln meinte ich natürlich keine exorbitant teuren.

Da ich mich bis jetzt nie mit diesem Thema auseinander gesetzt habe, stelle ich die Frage hier an die Experten.

Ich bedanke mich vorab für eine Erklärung!


Gruß Walter
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Stones
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#2
23.10.2009, 17:37

Ich habe Bi-Wiring und muß Dir sagen - bringt nischt, Walter.Prost
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Leto
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#3
23.10.2009, 18:43

Ich hab mal gegoogelt Walter, muss Stones aber Recht geben, hatte das auch mal, ich hab nix gehört.

Bi-Wiring
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie


Lautsprecher-AnschlussterminalUnter Bi-Wiring (dt.: Doppelverdrahtung) versteht man das Betreiben eines Lautsprechers mit zwei getrennten Lautsprecherkabeln für den Tiefton- und den Mittel-Hochton-Zweig des Lautsprechers an einem Voll- oder Endverstärker. Dazu muss der Lautsprecher in der Lage sein, die Hoch-/Mittelton-Chassis und das Basschassis getrennt anzusteuern, also getrennte Eingangsbuchsen für den Tiefton- und den Mittel-Hochton-Zweig der Frequenzweiche aufweisen.

Als Vorteil dieses Systems wird genannt, dass die beiden Lautsprechersysteme durch Bi-Wiring für hohe und tiefe Frequenzen besser voneinander „entkoppelt“ seien und sich nicht gegenseitig beeinflussen könnten. Hierdurch soll eine Verbesserung bzw. Veränderung des Klangs der Verstärker-Lautsprecher-Kombination möglich sein[1]. In vergleichenden Hörtests lassen sich solche klanglichen Verbesserungen nur in den seltensten Fällen nachweisen. Außerdem ist diese Erklärung aus physikalischer Sicht nicht haltbar, da ja beide Systeme nach wie vor über den Ausgang des Verstärkers miteinander verbunden sind. Gegenüber der Einfachverdrahtung wird lediglich die Länge des Verbindungskabels zwischen beiden Systemen vergrößert. Da jedoch handelsübliche Lautsprecherkabel normalerweise eine sehr hohe Leitfähigkeit und zugleich eine sehr niedrige Impedanz aufweisen, findet keine nennenswerte Entkoppelung der Systeme statt.

Gelegentlich wird auch behauptet, durch Bi-Wiring könne das Rauschen reduziert werden. Dieser Behauptung zu Folge würde das Nutzsignal, das auf beiden Leitungen identisch ist, unverändert übermittelt werden, während sich das Rauschen gegenseitig auslöschen würde. Auch diese Behauptung ist physikalisch nicht haltbar, da es sich beim Rauschen um einen stochastischen Prozess handelt, die Rauschsignale aus den beiden Kabeln also voneinander völlig unabhängig sind. Auslöschung, auch destruktive Interferenz genannt, kann jedoch nur zwischen kohärente Signalen stattfinden.

Physikalisch kann sich durch Bi-Wiring lediglich eine sehr geringe Änderung der Kabelimpedanz in der Nähe der Übergangsfrequenz zwischen Tief- und Hochtönersystem ergeben[2]. Bei handelsüblichen Lautsprecherkabeln sind die dadurch entstehenden Pegelunterschiede jedoch weit unterhalb der Wahrnehmungsschwelle. Überdies muss eine solche Änderung – sollte sie denn hörbar sein – keineswegs notwendigerweise zu einer Verbesserung des Klangs führen, auch eine Verschlechterung ist denkbar.

Als aufwändigere Variante existiert auch das so genannte Tri-Wiring, bei dem für Tiefton-, Mittelton- und Hochtonzweig jeweils ein eigenes Kabel verwendet wird.

[Bild: Biwiring.png]

[Bild: 777px-Bi-Wiring-_und_Bi-Amping-Terminal.JPG]
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piccohunter
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#4
23.10.2009, 18:46

(23.10.2009, 17:37)Stones schrieb: Ich habe Bi-Wiring und muß Dir sagen - bringt nischt, Walter.Prost

Rein elektrotechnisch und physikalisch wüsste ich auch nicht, was das ganze hörbar bringen sollte. Theoretisch verändert sich da ein wenig was (Widerstand, etc), aber alles in Dimensionen und Formen, die keinen hörbaren Einfluss haben können.
Wenn man Klingeldrähte bei Leitungslängen von 50 m benutzt, vielleicht... TongueBig Grin
Gruß, Torsten

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(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 23.10.2009, 18:47 von piccohunter.)
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wasusi
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#5
23.10.2009, 18:49

Danke für diene Mühe LetoHail

Hätte ich fauler Sack auch selbst machen können.
Aber um das Thema zurück zu kommen.

Ich habe das bis dato noch nicht selbst gehört und kann mir von daher garnichts darunter vorstellen.
Und bevor ich Geld in die Hand nehme, laß ich mich lieber hier von Leuten mit Erfahrung beraten.
Man will ja nicht die gleichen Fehler wie früher machen und viel Geld für Kabel ausgeben die nichts bringen.
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jürgen
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#6
23.10.2009, 18:57

es bringt was für die Optik Walter Smile und es klingt besser wenn man über ein dickes KABEL stolpert und nicht über Klingeldraht fällt Big GrinBig Grin. Ich habe selber Bi-Wiring aber als Holzohr habe ich das Gefühl es ändert, jedenfalls für meine Ohren, nichts. Big GrinBig Grin
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Leto
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#7
23.10.2009, 19:12

(23.10.2009, 18:49)wasusi schrieb: Danke für diene Mühe LetoHail

Hätte ich fauler Sack auch selbst machen können.
Aber um das Thema zurück zu kommen.

Ich habe das bis dato noch nicht selbst gehört und kann mir von daher garnichts darunter vorstellen.
Und bevor ich Geld in die Hand nehme, laß ich mich lieber hier von Leuten mit Erfahrung beraten.
Man will ja nicht die gleichen Fehler wie früher machen und viel Geld für Kabel ausgeben die nichts bringen.

Kein Thema, aber zum testen müsstest du gar nicht soviel Geld ausgeben. Ich denke mit jeweils 2m 2,5mm² ausem Baumarkt kannste nicht viel falsch machen. Denn ich denke hier sind sich alle einig das sogenannte "High End Kabel" für dutzende von € pro m da keinen hörbaren Unterschied machen
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Stones
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#8
23.10.2009, 19:23

Zitat:alle einig das sogenannte "High End Kabel" für dutzende von € pro m da keinen hörbaren Unterschied machen

Aber rein optisch schon, Leto. HailBig Grin Prost
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wasusi
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#9
23.10.2009, 19:24

Das es keinen Kabelklang gibt, habe ich auch feststellen müssen,habe diesbezüglich viel Lehrgeld bezahlt.

Ich denke das ich den Tipp mit dem Baumarkt mal durchführen werde.Smile
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hoschibill
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#10
23.10.2009, 19:28

Hallo zusammen Smile
Das Thema Bi-Wiring habe ich für mich auch abgehakt. Ich habe mich mit meinem befreundeten Hifi-Händler mal zusammengesetzt und es ausprobiert. Einen Unterschied habe ich nicht gehört, solange beide Kabel an einem Verstärker hängen. Wenn man aber verschiedene Verstärker für Bass- und Mittelhochtonzweig benutzt kann es interessant werden (Bi-Amping). Dann liegt es aber nicht an den Kabeln, sondern an den verschiedenen klanglichen Charaktaristika der angeschlossenen Verstärker. Nur meine (wahnsinnig subjektive) Meinung Wink Big Grin

Ein, in meinen Augen, gutes Lautsprecherkabel ist CAT.7 Netzwerkkabel kreuzverschaltet. Vernünftige Isolierung, massiver Innenleiter, sehr gut geschirmt. Und es kostet kleines Geld.

Gruss
Olli
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(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 23.10.2009, 19:29 von hoschibill.)
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Leto
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#11
23.10.2009, 19:29

(23.10.2009, 19:23)Stones schrieb:
Zitat:alle einig das sogenannte "High End Kabel" für dutzende von € pro m da keinen hörbaren Unterschied machen

Aber rein optisch schon, Leto. HailBig Grin Prost

Aber auf jeden...Big Grin





(23.10.2009, 19:24)wasusi schrieb: Das es keinen Kabelklang gibt, habe ich auch feststellen müssen,habe diesbezüglich viel Lehrgeld bezahlt.

Ich denke das ich den Tipp mit dem Baumarkt mal durchführen werde.Smile

Jau, ich denke das sollte sich doch mit nem 5er verwirklichen lassenSmile
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piccohunter
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#12
23.10.2009, 19:35

(23.10.2009, 19:28)hoschibill schrieb: Ein, in meinen Augen, gutes Lautsprecherkabel ist CAT.7 Netzwerkkabel kreuzverschaltet. Vernünftige Isolierung, massiver Innenleiter, sehr gut geschirmt. Und es kostet kleines Geld.

Ich habe auch schon NYM-J (oder NYM-O, egal) 3x1,5mm² (2x1,5 ist nicht oder nur auf Sonderanfertigung lieferbar) benutzt... Also Standard-Installationskabel. Bei festen, stationären (UP-)Installationen einfach genial zu verlegen und klanglich genauso gut oder schlecht wie jedes andere Kabel... Wink
Gruß, Torsten

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jürgen
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#13
23.10.2009, 19:40

(23.10.2009, 19:35)piccohunter schrieb: Ich habe auch schon NYM-J (oder NYM-O, egal) 3x1,5mm² (2x1,5 ist nicht oder nur auf Sonderanfertigung lieferbar) benutzt... Also Standard-Installationskabel. Bei festen, stationären (UP-)Installationen einfach genial zu verlegen und klanglich genauso gut oder schlecht wie jedes andere Kabel... Wink
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hoschibill
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23.10.2009, 20:13

(23.10.2009, 19:40)jürgen schrieb:
(23.10.2009, 19:35)piccohunter schrieb: Ich habe auch schon NYM-J (oder NYM-O, egal) 3x1,5mm² (2x1,5 ist nicht oder nur auf Sonderanfertigung lieferbar) benutzt... Also Standard-Installationskabel. Bei festen, stationären (UP-)Installationen einfach genial zu verlegen und klanglich genauso gut oder schlecht wie jedes andere Kabel... Wink
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Finde ich nicht. Ist ein Kabel mit Massivleiter und genügend Querschnitt, wenn man nicht gerade eine Schleife um's Nachbarhaus legt Wink Big Grin. Ist halt nur ein wenig störrisch zu verlegen...
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(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 23.10.2009, 20:14 von hoschibill.)
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premiumhifi
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#15
23.10.2009, 22:05

massivleiter ist besser ???
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piccohunter
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#16
23.10.2009, 22:13

(23.10.2009, 22:05)premiumhifi schrieb: massivleiter ist besser ???
Nö. Aber auch nicht schlechter.

Elektrisch ist es ziemlich egal, was das Nutzsignal angeht.
Es ist halt nur sehr unflexibel, und somit nur für feste Verlegung gut geeignet. Da bietet es sich aber an, nicht zuletzt wegen des günstigen Preises von weit weniger als 1 € pro Meter (50m liegen so ungefähr bei 14 - 18 €, je nach Anbieter)
Gruß, Torsten

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premiumhifi
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#17
23.10.2009, 23:05

Prost
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