Heute wieder mal einige leckere Rezepte, alle schon selbst gekocht:
KÜRBIS-KOKOS-SUPPE MIT JAKOBSMUSCHELN / GARNELEN
Zutaten für 4 Portionen
650 g Muskatkürbis (Hokkaidokürbis) = 450 g netto Fruchtfleisch
500 ml Geflügelbrühe
150 ml Sahne
40 g kalte Butter
50 ml angeschlagene Sahne
Salz, schwarzer Pfeffer aus der Mühle
1 Prise Zucker
½ Bund frischer Koriander
1 Dose Kokosmilch
8 Jakobsmuscheln, ersatzweise 4 Riesengarnelen geschält und entdarmt
(Achtung, Jakobsmuscheln werden oft als TK Ware angeboten. Nur das feste weisse Muskelfleisch darf genommen werden, die orange/gelben Anhängsel nicht mit verwenden.
Wem Jakobsmuscheln zu teuer sind, nimmt Riesengarnelen)
Zubereitung:
Kürbis schälen, Kerne entfernen und Fruchtfleisch klein schneiden. Die Geflügelbrühe in einen Topf geben und aufkochen lassen. Den klein geschnittenen Kürbis dazugeben und das Ganze bei mittlerer Hitze zugedeckt weich kochen.
Mit einem Pürierstab die Kürbissuppe pürieren und mit der flüssigen Sahne aufgiessen. Die Suppe wieder zurück auf den Herd stellen und einmal aufkochen lassen. Kokosmilch kräftig schütteln damit sich die am Deckel befindliche cremige Milch mit der dünneren wieder vermischt. Danach öffnen und in den Topf geben, vorsichtig mit erhitzen.
Den Koriander waschen, trockenschütteln und die Blätter fein hacken. Die leicht geschlagene Sahne unter die Suppe ziehen. Zum Schluss die Jakobsmuscheln in etwas Fett in einer Pfanne von beiden Seiten ca. 2 Minuten braten und in die heisse Suppe geben, dort noch einige Minuten mitziehen lassen.
Wer Garnelen verwendet, die vorher aufgetauten oder frischen Garnelen in die heisse Suppe geben und bei schwacher Hitze einige Minuten mitziehen lassen.
In vorgewärmten Tellern servieren.
TIPP: Die Kürbissuppe kann zusätzlich noch mit Currypulver, Ingwer und Muskat oder mit etwas Kürbiskernöl (Aus Österreich/Steiermark, im Feinkostladen) verfeinert werden. Anstelle der Muschel/Garneleneinlage kann man auch geröstete But6tercroutons, mit einem Hauch Zimt verfeinert, verwenden.
Und noch eins:
JOGHURT WEISSKÄSE DIP (HAYDARI)
Gut zur Sommerzeit
Zutaten für 6 Portionen
150 g Sahnejoghurt 10 % (griechischer ,oder türkischer SÜZME YOGHURT)
3 EL geriebener/mit der Gabel zerzupfter Schafskäse (Salakis-President ist mild, griecher Patros oder türkischer Pinar etwas kräftiger im Geschmack. Auf KEINEN FALL die Marke Efe Firat kaufen, das ist kein Schafskäse sondern ein Eiweissgemisch und nennt sich auch auf der Verpackung WEICHKÄSE!)
3 Knoblauchzehen
1 Kaffeelöffel getrocknete Minze (frisch abgezupfte wäre besser fall verfügbar)
4 EL Olivenöl
Salz
Zubereitung:
Knoblauch mit Messer andrücken und die Papierhaut entfernen, dann fein hacken.
Zerzupften Schafskäse, Sahnejoghurt, Minze, Olivenöl und Salz gut vermengen und im Kühlschrank einige Stunden kaltstellen.
Passt sehr gut zu Sticks aus Möhren und Gurken, die mit Zitronensaft im Wasserglas stehend serviert werden. Passt aber zu Kurzgebratenem / Gegrillten.
Noch ein drittes:
TOMATEN-PEPERONI-DIP (Scharf)
Aus der Türkei (EZME) Gut zur heissen Jahreszeit
Zutaten:
4 grosse Tomaten (Eier- oder Romatomaten besonders gut geeignet, lassen sich gut häuten)
4 – 5 Knoblauchzehen
½ Bund glatte Petersilie
¼ Bund frische Minze
2 grüne Peperoni (Keine Paprikaschoten, sondern die länglichen kräftig-grünen)
1 kl. Bund Frühlingszwiebeln (Lauchzwiebeln) keine Speisezwiebeln die sind zu bitter
2 Zitronen
Paprika
Salz
3 – 4 EL Olivenöl
Zubereitung:
Tomaten waschen, mit spitzem Messer den bitteren grünen Stielansatz entfernen und an der Spitze mit scharfem Messer über Kreuz einritzen. Mit kochend heissem Wasser maximal 30 - 50 Sekunden überbrühen und mit kalten Wasser kurz abschrecken, häuten und das Innere mit den Kernen entfernen..Dann in sehr kleine Stücke schneiden.
Frühlingszwiebeln putzen , waschen und in sehr feine Ringe bis kurz hinter dem grünen Stiel, schneiden danach noch fein hacken.
Peperoni gut waschen (sind meistens behandelt), aufschlitzen und die weissen Strünke mit den Kernen entfernen, danach in sehr feine Stückchen hacken.
Knoblauch mit dem flachen Küchenmesser leicht andrücken, nicht zerquetschen. Dann die Papierhaut entfernen und sehr fein hacken (nicht pressen!)
Petersilie waschen, trockenschütteln und ebenfalls fein hacken
Minzblättchen abzupfen und zugeben
Zitronensaft und Olivenöl dazugeben und alles sehr gut vermengen, dabei mit einem Kochlöffel noch etwas „zerquetschen“ , denn das bedeutete der Name EZME.
Mit Salz, Pfeffer und auf Wunsch Paprika abschmecken und kalt stellen.
Vor Zugabe von Paprika kosten, ob die grünen Peperoni die gewünschte Schärfe bereits abgegeben haben, dann kann man auf Paprika verzichten.
Dieser Dipp schmeckt kalt zu Kurzgebratenem, am besten mit frischen Fladenbrot eingetunkt
Gruss

Uwe