(22.03.2009, 14:27)Hörbert schrieb: [ -> ]..Bei Ayler und Coltrane muß ich gestehen ich vor allem den "free"Teil höre, von Ayler kenne ich offengestanden gar nichts anderes,
tja, dann würdest du wahrscheinlich bei der New Grass (gibt es z.Zt. günstig bei
http://www.zweitausendeins.de/suche/?Art...ll&q=ayler ) ziemlich erstaunt gucken.
die musik hierdrauf kann man getrost schon Soul/Funk nennen.
(22.03.2009, 14:27)Hörbert schrieb: [ -> ].. bei Coltrane habe ich das frühere Werk mittlerweile teilweise nachgezogen. Bei Miles sind es vor allem die Sachen so um 1970 herum die mich besonders interessieren.
hmm, wie kommst du denn als E-musik hörer ausgerechnet zu der musik seiner JazzRock phase?
(22.03.2009, 14:27)Hörbert schrieb: [ -> ]..Warum gerade diese drei? Hm, eigentlich weil sie für mich einen ganz bestimmten Teil des Spektrums repräsentieren, ähnlich wie z.B. John Abercromby Jack de Johnette und David Holland für mich für einen bestimmten Teil des Spektrums stehen.
Abercrombie ist mir persönlich zu kühl, ich bevorzuge im JazzRock bereich emotionalere gitarristen wie z.B. die ersten Mahavishnu LPs.
DeJohnette halte ich für weitgehend unterschätzt. er gehört für mich durchaus zu den interessantesten schlagwerkern der 60er 70er. in eine reihe mit Elvin Jones und Tony Williams.
Dave Holland höre ich auch gerne, auch wenn ich die ECM aufnahmen von ihm nicht für seine besten werke halte.
(22.03.2009, 14:27)Hörbert schrieb: [ -> ]..(Oder auch Ralph Towner, Paul MC-Candless, Colin Walcott.)
die stehen für mich für Oregon
(22.03.2009, 14:27)Hörbert schrieb: [ -> ]..Nach einer längeren Pause habe ich mich erst vor ca. einem Jahr wieder angefangen gerade für ebendieses Spektrum zu interessieren, -davor habe ich mich eigentlich längere Zeit mehr für die zeitgenössische Kammermusik ab Arnold Schönberg interessiert. Seitdem höre ich gerade diesen Teil des Jazz-Spektrums eigentlich mit einer völlig anderen Perspektive als vorher.
MFG Günther
hmm, ist das positiv oder nicht?
zu anderen perspektiven:
die "A NEW PERSPECTIVE" von Donald Byrd könnte für dich auch interessant sein. auf dieser scheibe versuch Byrd modernen Jazz mit zeitgenössischem chor zu verbinden.
mich fasziniert diese platte.
wahrscheinlich kennst du die schon, aber wenn ich an die verbindung von Jazz (insbesondere Free Jazz) mit E-musik denke, fällt mir immer sofort die Actions von Penderecki/Don Cherry ein.
diese platte wurde seinerzeit im radio von einem herrn Berendt vorgestellt und hat doch auch meine hörgewohnheiten mitgeprägt.
wie ich finde, im positiven

(22.03.2009, 17:24)arnaoutchot schrieb: [ -> ]Um auf Hörberts Eingangsfrage zurückzukommen, ein klares JA !!! Wobei ich sagen muss, dass Ayler bei mir trotz aller Verdienste doch etwas hinter den anderen beiden Giganten rangiert.
das könnte daran liegen, dass Aylers plattenkarriere leider nur 8 jahre dauerte.
und auch stilistisch nicht die bandbreite der anderen erreichte.
nichtsdestotrotz halte ich ihn für einen wichtigen wegbereiter, der auch durch seine freude an simplen liedmotiven den (Free)Jazz wieder an seine anfänge im New Orleans Jazz rückführte.