Ich denke, mit Alkohol ist es wie mit vielem anderen auch: In Maßen genossen sehe ich da kein Problem - von einem (kleinen, 0,33 l) Bier ist man mit Sicherheit nicht betrunken, oder ein Glas Wein am Abend ist sogar nicht ungesund.
(11.04.2009, 00:36)Lion13 schrieb: [ -> ]Hm, ich trinke eigentlich jeden Abend ein Fläschken Bier - bin ich dann Alkoholiker? 
Na dann herzlich willkommen im AA-Forum des Hifi-Portals! 
Nein im Ernst: Wer eine Regelmässigkeit im Trinkverhalten hat, sei´s das tägliche "Bierchen" oder ein paar Beam-Cokes am Wochenende zählt per Definition zu den Alkoholikern.
Ich z.B. trinke nicht einen Tropfen in der Woche (ohne es auch zu vermissen) aber am WE darfs dann ruhig ein bisschen mehr sein.
Man muss sich halt die Frage gefallen lassen: Könntest Du damit auch mal aussetzen? (Ob jetzt das tägliche oder am WE ist egal).
Die meisten werden antworten: "Klar- aber warum sollte ich?"
Und ZACK! bist Du eine der Dunkelziffern des Alkoholismus

@Lion: Is leider alles alle und zu Tanke mach ich jetzt ni erst, düfür bin ich dann doch zufaul. Also wenn man jeden 3. Tag sein Gute Nacht Bier trinkt ist man Alkoholiker?

Ohh dann muss ich mir glaube Gedanken machen

(11.04.2009, 00:41)Lion13 schrieb: [ -> ]Ich denke, mit Alkohol ist es wie mit vielem anderen auch: In Maßen genossen sehe ich da kein Problem - von einem (kleinen, 0,33 l) Bier ist man mit Sicherheit nicht betrunken, oder ein Glas Wein am Abend ist sogar nicht ungesund.
Da geb ich dir total Recht!

@Tron: Ich mache immer wieder mal zwischendurch mal zwei Wochen Pause und trinke dann gar nichts - sozusagen als Test, ob das in irgendeiner Form ein Problem ist. Bis jetzt war es keines...
Und wenn ein Arzt sagt, daß ich damit zumindest grenzwertig schon Alkoholiker bin, dann kann ich damit leben - wobei ich im Straßenverkehr absolut auf null Promille schwöre.
Wie gesagt, ich kenne auch Ärzte, die durchaus dazu raten, abends ein Glas Rotwein zu trinken!
(11.04.2009, 00:47)Lion13 schrieb: [ -> ]Wie gesagt, ich kenne auch Ärzte, die durchaus dazu raten, abends ein Glas Rotwein zu trinken!
Das habe ich auch schon gehört! Soll das nicht gut gegen Bluthochdruck sein oder gut fürs Herz???
(11.04.2009, 00:47)Lion13 schrieb: [ -> ]Wie gesagt, ich kenne auch Ärzte, die durchaus dazu raten, abends ein Glas Rotwein zu trinken!
Nach der harten Arbeit ein Gläschen Wein entspannt und man "schaltet" mal komplett ab

Wieviele doch Wein trinken erstaunt mich gerade. Ich komm an Wein garnicht ran.
... und in Bayern gilt Bier sowieso als Grundnahrungsmittel.
Dafür trinke ich im Prinzip überhaupt keine "harten" Sachen, im Höchstfall ein kleines Gläschen dominikanischen Rum zu einer guten kubanischen Zigarre - manchmal muß man sich halt belohnen...

(11.04.2009, 00:51)H0[)iNi schrieb: [ -> ]Wieviele doch Wein trinken erstaunt mich gerade. Ich komm an Wein garnicht ran.
Das habe ich auch immer gesagt aber wenn man älter wird dann schon
So war oder ist es bei mir zu mindest

Das ganze soll an dieser Stelle auch nicht dramatisiert werden. Ein Freund von mir war mal Spielsüchtig und eine Weile in Therapie. Dort kommen auch solche Sachen zur Sprache- und daher habe ich das.
Wenn eine Regelmässigkeit auftritt spricht man von Suchtpotential. So einfach ist das.
Im Übrigen habe ich vor 1 1/2 Jahren mit dem Rauchen aufgehört. Und das nach 18 Jahren. Bin immer noch stolz wie Oskar
Eine Sucht weniger....


(11.04.2009, 00:51)H0[)iNi schrieb: [ -> ]Wieviele doch Wein trinken erstaunt mich gerade. Ich komm an Wein garnicht ran.
Steht der Wein auf einem hohen Kasten und du bist zu klein?

^^
(11.04.2009, 00:51)H0[)iNi schrieb: [ -> ]Wieviele doch Wein trinken erstaunt mich gerade. Ich komm an Wein garnicht ran.
Naja, mit 18 habe ich Wein auch nicht wirklich gemocht - das kommt meist mit der Zeit. Bier ist oft was für den Durst, und Wein für den Genuß...

(11.04.2009, 00:53)Tron2.9 schrieb: [ -> ]Wenn eine Regelmässigkeit auftritt spricht man von Suchtpotential. So einfach ist das.
Im Übrigen habe ich vor 1 1/2 Jahren mit dem Rauchen aufgehört. Und das nach 18 Jahren. Bin immer noch stolz wie Oskar
Da hast du mir was voraus - aber eigentlich will ich gar nicht aufhören, weil es mir (immer noch) schmeckt.
Aber wenn wir schon mal beim Outing sind: Ich war knapp 10 Jahre süchtig nach Nasenspray (wie tausende inzwischen auch) - und habe es alleine geschafft, davon loszukommen! Darauf war ich allerdings dann auch stolz...

(11.04.2009, 00:56)Lion13 schrieb: [ -> ] (11.04.2009, 00:53)Tron2.9 schrieb: [ -> ]Wenn eine Regelmässigkeit auftritt spricht man von Suchtpotential. So einfach ist das.
Im Übrigen habe ich vor 1 1/2 Jahren mit dem Rauchen aufgehört. Und das nach 18 Jahren. Bin immer noch stolz wie Oskar
Da hast du mir was voraus - aber eigentlich will ich gar nicht aufhören, weil es mir (immer noch) schmeckt.
Aber wenn wir schon mal beim Outing sind: Ich war knapp 10 Jahre süchtig nach Nasenspray (wie tausende inzwischen auch) - und habe es alleine geschafft, davon loszukommen! Darauf war ich allerdings dann auch stolz... 
ich bin zwar nicht Süchtig, aber ich bin froh wenn ich hier und da einen benütze. Hab leider "Sinusitis"

und eine Nasenscheidenwand ist etwas "verbogen". Das heißt ich bekomme kaum bis gar nicht Luft durch die Nase.
@ Tom
Nach Nasenspray war ich auch3 Jahre süchtig


Das klingt immer komisch aber es war so!
Moin Antal ;-)
Glückwunsch! Schaffen nicht viele mit dem Rauchen aufzuhören! Ich hab zum glück nie angefangen!
(11.04.2009, 00:54)harmin4000 schrieb: [ -> ] (11.04.2009, 00:53)Tron2.9 schrieb: [ -> ]Das ganze soll an dieser Stelle auch nicht dramatisiert werden. Ein Freund von mir war mal Spielsüchtig und eine Weile in Therapie. Dort kommen auch solche Sachen zur Sprache- und daher habe ich das.
Wenn eine Regelmässigkeit auftritt spricht man von Suchtpotential. So einfach ist das.
Im Übrigen habe ich vor 1 1/2 Jahren mit dem Rauchen aufgehört. Und das nach 18 Jahren. Bin immer noch stolz wie Oskar
Eine Sucht weniger....

Herzlichen Glückwunsch! Nach 18 Jahren ins Rauchen aufhören. Find ich gut das du es aushälst 
Und genau DAS ist der Punkt: Es gibt nichts "auszuhalten"! Die ersten 2 Wochen schon (da dort der körperliche Entzug stattfindet) und ab dann redet sich der ein oder andere ein etwas aushalten zu müssen.
Alles Quatsch. Wenn Du aufhören willst: "Allen Carr- Endlich Nichtraucher".
1x gelesen, aufgehört zu rauchen. Beim Lesen findet echt Gehirnwäsche statt. Bin ja sonst nicht für sowas, aber in dem Fall kann mans ja mal zulassen

.
Ironischerweise ist der Mann an Lungenkrebs gestorben. Aber ich glaube, da hatte er schon lange Zeit nicht mehr geraucht. Davor allerdings ca. 80 Kippen am Tag?!
